Restaurantvideo oder Food-Video – was ihr wirklich braucht
Die beiden Begriffe meinen verschiedene Dinge, und die Unterscheidung hilft bei der Planung. Das Restaurantvideo ist der Imagefilm eures Lokals: Es erzählt Raum, Team, Küche und Atmosphäre – warum man bei euch nicht nur isst, sondern gerne dort ist. Es lebt auf der Website, im Google-Profil und überall dort, wo sich jemand zum ersten Mal ein Bild von euch macht.
Das Food-Video stellt die Gerichte selbst in den Mittelpunkt: einzelne Signature-Dishes, das Anrichten, die Zutaten, der Moment des Servierens – kurz, nah und appetitanregend. Es ist das Format für Social Media, wo ein einzelnes starkes Gericht mehr Reichweite holt als jeder Rundgang.
Am stärksten wirken beide zusammen: ein Imagefilm als Fundament, dazu eine Serie kurzer Food-Clips, die euren Kanal über Monate bespielen. Genau so planen wir die meisten Produktionen – ein Drehtag, zwei Ebenen von Content.
Wo eure Videos arbeiten: Instagram, Google & die eigene Website
Instagram und TikTok sind heute die größten Restaurantführer der Welt – Lokale werden dort entdeckt, gespeichert und weiterempfohlen. Regelmäßige, hochwertige Reels halten euch in diesem Strom sichtbar; ein einzelner viraler Food-Clip kann ein Lokal wochenlang füllen.
Unterschätzt wird das Google-Unternehmensprofil: Fast jede Reservierung führt vorher über die Google-Suche oder Maps, und Profile mit starken Fotos und Videos bekommen messbar mehr Anfragen. Ein kurzer Film und gute Food-Aufnahmen gehören deshalb genauso ins Google-Profil wie auf die eigene Website, wo sie Besucher:innen direkt zur Reservierung führen.
Dazu kommen die praktischen Orte: Lieferplattformen, wo bessere Bilder direkt mehr Bestellungen bedeuten, die digitale Speisekarte, Bildschirme im Lokal und Bewerbungsseiten – denn auch die Gastronomie konkurriert um Personal, und ein ehrlicher Blick in eine gute Küche überzeugt Köch:innen mehr als jedes Inserat.
Handwerk: warum Food das schwierigste schöne Motiv ist
Essen sieht nur in einem kurzen Zeitfenster perfekt aus. Der Dampf steht Sekunden, der Käse zieht genau einmal richtig, Eis schmilzt, Kräuter fallen zusammen. Food-Videografie ist deshalb vor allem Timing: Das Gericht wird für die Kamera frisch angerichtet, der Shot sitzt beim ersten oder zweiten Versuch – das erfordert Planung mit der Küche und ein eingespieltes Team hinter der Kamera.
Das zweite Thema ist Licht. Restaurants sind bewusst stimmungsvoll und damit dunkel – was am Abend Atmosphäre schafft, macht Kameras zu schaffen. Wir arbeiten mit lichtstarken Cine-Optiken und eigenem Licht, das die Stimmung eures Raums erhält, statt sie zu überstrahlen: Das Lokal soll im Film so aussehen, wie es sich am besten Abend anfühlt.
Und schließlich die Nähe: Appetit entsteht im Detail. Makro-Aufnahmen von Textur, Glanz und Bewegung – der Schnitt durchs Fleisch, der Espresso, der in die Tasse läuft, die Zitrone über dem Teller – sind unsere Spezialität. Für DeLonghi haben wir Kaffee inszeniert, für Malfy Gin Drinks: Genau diese Erfahrung mit Flüssigkeiten, Reflexen und Timing bringen wir in eure Küche mit.
So läuft ein Dreh in eurem Lokal ab
Wir planen den Dreh so, dass er euren Betrieb nicht stört: meist vormittags vor dem Service, am Ruhetag oder in einem ruhigen Zeitfenster. Vorab legen wir gemeinsam mit euch und der Küche fest, welche Gerichte gedreht werden, in welcher Reihenfolge sie angerichtet werden und welche Momente aus dem Betrieb dazukommen – der Pass im Service, das Team, der Gastraum, wenn er sich füllt.
Ein halber Drehtag reicht oft für einen kompakten Imagefilm oder eine erste Serie von Food-Clips; ein ganzer Tag liefert beides. Gedreht wird mit echten Gerichten aus eurer Küche – Food-Styling heißt bei uns nicht Tricks mit Lack und Schaum, sondern das perfekte Timing des echten Tellers.
Danach übernehmen wir Schnitt, Color Grading und Sounddesign – gerade beim Essen macht der Ton den halben Appetit – und liefern die Formate, die ihr braucht: quer für Website und Google, hochkant für Reels und Stories, dazu auf Wunsch Food-Fotos aus demselben Termin.
Was Restaurant- und Food-Videos kosten
Food- und Drink-Clips kalkulieren wir als klare Pakete: ab 1.500 € netto für einen halben Drehtag mit einem cineastischen Hero-Clip, ab 2.900 € für das Kampagnen-Paket mit Hauptclip und mehreren Social-Cutdowns in beiden Formaten. Ein Restaurant-Imagefilm über Haus, Team und Atmosphäre startet bei 1.900 € netto – die Pakete findet ihr weiter unten.
Für laufenden Social-Content – etwa eine monatliche Reel-Serie – schnüren wir individuelle Pakete, die pro Clip deutlich günstiger sind als Einzelproduktionen. Was für euer Lokal sinnvoll ist, klären wir in einem kostenlosen Erstgespräch; das Angebot ist immer ein Fixpreis.